Donnerstag, 21. Februar 2013

[Rezension] The Curse: Vanoras Fluch - Emily Bold

Quelle: amazon.de
Preis: 9,95€
Verlag : //
Seiten: 381
Bewertung: 3*
Weitere Bücher:
#2 Im Schatten der Schwestern
#3 Das Vermächtnis
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Inhalt:
Ein Schüleraustausch führt die Siebzehnjährige Samantha nach Schottland. 
Dort angekommen, wird sie augenblicklich von den vielen Sagen und Mythen in ihren Bann gezogen. 
Auch der attraktive Schotte Payton, der im Sturm ihr Herz erobert, bringt Aufregung in ihren Aufenthalt.
Doch wieso wird das Amulett, das sie auf dem Speicher ihrer verstorbenen Großmutter gefunden hat, immer ausgerechnet in seiner Nähe heiß? 
Was verbirgt der mysteriöse Highländer vor ihr?

Ein Jahrhunderte alter Fluch, ein geheimnisvolles Amulett und eine junge Liebe,
die eine längst erloschene Blutfehde neu entfacht...“

Cover:
Dadurch, dass das Amulett eine zentrale Rolle in “The Curse“ spielt und immer wieder auftaucht, ist es wirklich passend. 
Mir gefällt es, dass zumindest nicht schon wieder sinnlos, ein ganzes Mädchengesicht gewählt wurde.

Meine Meinung:
Das Buch fängt in Sams Heimatstadt in den USA damit an, dass sie ein Amulett auf dem Speicher ihrer verstorbenen Großmutter findet.
Es sagt ihr nichts und auch der eingravierte Schriftzug in einer ihr fremden Sprache, lässt sie ahnungslos zurück, trotzdem beschließt sie, es mitzunehmen, weil es ihr gefällt.

Diese Szene ist ausschlaggebend für den Rest der Geschichte, regt einen zum Grübeln an und liefert genug Stoff für den Spannungsaufbau.
Leider wird dieser aber nicht vollkommen ausgeschöpft.

Es ist ziemlich schnell klar, was es mit dem Amulett, dem Fluch und den einzelnen Personen auf sich hat, so dass für mich, auch das Ende nicht sonderlich überraschend war, da “der Bösewicht“ der Geschichte, schon vorher seine dunkle Seite gezeigt hat.

Man lernt Sams Leben kennen, unter anderem, ihre beste Freundin, die mir nie sympatisch war, da es scheint, als würde sie sich nicht groß um Samantha scheren und sie, sobald sie einen Freund hat, total vernachlässigen. 
Sie ist die Art von Mädchen, die sich selber gerne reden hört und die es auch nicht groß trifft, wenn ihr Schwarm sie nicht liebt. 
Dann sucht sie sich einfach einen anderen, den sie anhimmeln kann. 

Weiterhin gibt es noch eben diesen ehemaligen Schwarm, namens Ryan, der auch in Sams Leben eine Rolle gespielt und sie geprägt hat. 
Dennoch empfand ich seinen Charakter als ein bisschen unnötig, oder zumindest im Laufe der Geschichte nicht mehr erwähnenswert.

Generell waren mir die meisten Charaktere zu schwach, oder unsympathisch. 
Selbst Sam hat mich oftmals, vor allem was ihr Verhalten oder ihre Einstellung zu Payton betrifft, genervt und zur Weißglut getrieben. 
Gut, sie ist erst 17 und deshalb vielleicht nicht immer in der Lage die richtigen Entscheidungen zu treffen, aber da ich genauso alt, und nicht halb so unvernünftig bin, konnte ich das manchmal einfach nicht nachvollziehen oder akzeptieren. 

In Schottland wird weniger Wert auf das Gastfamilienleben, und mehr auf die Sightseeing- Tour gelegt, was ich manchmal etwas schade fand, weil ich gehofft hatte, dass Sam mir im Umgang mit der Familie vielleicht besser gefällt, als in dem mit Payton.
In den wenigen Szenen, in denen der Gastvater vorkommt, hat mich sein ständiges “aye“ aufgeregt.
Einzig Sean, Paytons Bruder, konnte wirklich bei mir punkten.
Er hat Humor und Witz und ist auch sonst viel lockerer als sein Bruder.

Paytons große Familie und auch die Grundidee, hat mich in einigen Punkten an Twilight erinnert. 
Ich bin niemand, der Bücher vergleicht oder immer nach Ähnlichkeiten sucht, aber das hat sich mir schon aufs Auge gedrückt. 
Die Geschichte hat natürlich dennoch ihre Eigenheiten, und Vampire kommen auch nicht vor, keine Sorge.

Obwohl “The Curse“ in einigen Punkten vorhersehbar ist und nicht wirklich Überraschungen aus dem Hut zaubert, ist das Ende dennoch spannend. 
Man bangt mit, wenn es um Leben oder Tod geht und darum, ob Sam und Payton trotz all der Hindernisse zueinander finden. 

Da es sich, -mal wieder- nicht um einen Einzelband handelt, gibt es einen Cliffhänger, oder zumindest einen wirklich gemeinen Endsatz, der mich persönlich zum Aufstöhnen gebracht hat. Ich hasse sowas bei Filmen umgemein, aber um nicht zu spoilern, belasse ich's mal dabei. 

Fazit:
“Vanoras Fluch“ hätte eine nicht so vorhersehbare Umsetzung der Idee mit stärkeren Charakteren vertragen können, dennoch ist es für Fans von Schottland, Mythen und Sagen zu empfehlen und kann mit einem turbolenten Ende überzeugen.

3/5


Kommentare:

  1. Huhu
    Eine schöne und ausführliche Rezension :) Bin gleich mal Leserin geworden :)2 mal sogar ... hält eben besser ;) Würde mich freuen wenn du mal bei mir vorbei schauen würdest --- Alles Liebe Jenny :*

    http://jemasija8.blogspot.de/

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    1. Danke, Jenny! Ja, zweimal ist, wenn GFC wirklich abgeschafft wird, wohl die beste Entscheidung :)

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