Donnerstag, 11. Oktober 2012

[Rezension] Donnerstags im Fetten Hecht - Stefan Nink

Quelle: randomhouse.de
Preis: 9,99€
Verlag: Blanvalet

Seiten: 416
Bewertung: 3*
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Klappentext:

Tagsüber am Schreibtisch in der Lokalredaktion, abends mit seiner „National Geographic“-Sammlung auf dem Sofa und donnerstags eine Runde Tipp-Kick mit Wipperfürth und Schatten im Fetten Hecht: Siebeneisens Leben in Oer-Erkenschwick ist ein langer, ruhiger Fluss.
Bis zu jenem Tag, an dem Schatten erfährt, dass er geerbt hat. Viel? Sehr viel. 50. Tausend? Nein - Millionen. 50 Millionen. Ja, doch: richtig verstanden. 
Leider hat die Sache einen Haken: Da sind nämlich noch sieben Miterben, die gefunden werden müssen – ansonsten wird das Vermögen der verstorbenen Großgroßgroßtante gespendet. 
Dummerweise leben diese Menschen nicht in Berlin oder München oder an irgendeinem anderen Ort, an dem man schnell mal vorbei schauen könnte – Schattens Miterben sind irgendwo in den entlegensten Regionen der Welt zuhause. Und natürlich wird Siebeneisen auserkoren, sie zu finden. Natürlich Siebeneisen. Wer denn auch sonst.
Also macht er sich auf die Reise, obwohl er Schlimmes ahnt. Doch wenn man von einem guten Freund um einen kleinen Gefallen gebeten wird, willigt man natürlich ein – vor allem, wenn es um viele Millionen geht. Hätte man Siebeneisen allerdings gesagt, was da alles auf ihn zukommt, wäre er sicher daheim geblieben. Aber später weiß man es eben immer besser… (Quelle: randomhouse.de)

Meine Meinung: 
Am Anfang hat mir das Buch leider noch nicht so gefallen. Die Kapitel waren mir etwas zu lang. Ich konnte das Buch einfach nicht so einfach/schnell/flüssig lesen, weil so viele Infos und Beschreibungen in den Kapiteln vorhanden sind und man so viel nebenbei lernt. 
Nach einer Weile und einigen gefundenen Erben, wurde mir Siebeneisen aber zunehmend sympathischer, es hat sich etwas ergeben, sodass er nicht mehr alleine reisen musste und ich schätze, ich war einfach mehr in der Story drin, hab Gefallen gefunden und mitgefiebert, wo er als nächstes hinreisen muss und was es dort für Komplikationen geben wird. 
Ob Australien, Himalaya, Antarkis, New Orleans, Afrika, Mogolei oder China, Siebeneisen sieht viel von der Welt.

Gut finde ich, dass man auch zwischendurch mitbekommt, was Siebeneisens Freunde Wipperfürth und Schatten in Oer-Erkenschwick machen und wie die Besitzerin des "Fetten Hechts" darüber denkt.
Oftmals benutzt der Autor Film- oder Musikvergleiche und wie ich leider zugeben muss, wusste ich selten, was gemeint war und hab deshalb wahrscheinlich oft die Pointe verpasst. 
Doch es gibt auch ab und zu Perspektivenwechsel- sogar manchmal aus der Sicht der Tiere-, Facebook-Nachrichten, Geräuschbeschreibungen und vieles, was ich wirklich originell und gelungen fand! 

"Wielngmüssnwrdennnchhierdrnnbleibn? Mirisseisklt!" Connor O'Shady zitterte heftig" S. 364

Das Ende ist natürlich auch für eine Überraschung gut, wie es sich bei so einem Buch gehört.
 
Fazit:

Es fiel mir etwas schwer, das Buch zu bewerten, weil man es nicht unbedingt mit den Jugendbüchern vergleichen kann, die ich sonst so lese.
Es gab einige Film-/Musik-/Sonstiges-Vergleiche, die ich nicht verstanden habe und ich würde einfach sagen, dass es eher für eine ältere Altersgruppe geschrieben wurde ;)
Es hat mir trotzdem gut gefallen, ich habe viel über Länder dazugelernt und auf jeden Fall tolle Lesestunden gehabt!
Wer gerne reist und lacht, für den ist dieses Buch sicher etwas!
Ich bin mir sicher, dass ich meine Nase- falls ich eines Tages mal in eines in dieser Länder reisen sollte-  nochmal in dieses Buch stecken werde.


3/5

Kommentare:

  1. Ich hätte gern noch gewusst, welche Länder bereist werden.

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    1. Hab ich hinzugefügt. Danke für die Anmerkung!

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